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"Die Rolle des Menschen im Anthropozän: Einblick in geologische Veränderungen für die zukünftige Forschung."

"Die Rolle des Menschen im Anthropozän: Einblick in geologische Veränderungen für die zukünftige Forschung." Seen-, Fluss-, Marsch- und Meeresablagerungen tragen ein dichtes Archiv menschlicher Aktivitäten: ab 1900 und besonders seit der Mitte des 20. Jahrhunderts zeichnen sich in vielen Sedimentfolgen deutliche, oft weltweit erkennbare Veränderungen ab. Physikalische Veränderungen zeigen sich in erhöhten Sedimentationsraten durch Erosion infolge Landnutzungswandel, Flussbegradigungen und Entwaldung, in veränderten Korngrößenverteilungen durch gesteigerte Schwebstofffracht sowie in der Ablagerung großformatiger anthropogener Partikel wie Zement-, Beton- und Ziegelfragmenten oder Glas. Geochemische Signaturen sind leicht nachweisbar: Schwermetalle wie Blei, Quecksilber, Cadmium und Arsen treten seit der Industrialisierung in erhöhten Konzentrationen auf, oft mit charakteristischen zeitlichen Verläufen — ein Anstieg bis zur Regulierung (z. B. Blei aus Benzin) und teils spät...

Aktuelle Posts

Neue Studien beleuchten das Alter der menschlichen Neugier und deren Entwicklung im Kontext prähistorischer Kulturwandel.

Die Stadt hört auf die KI – doch keiner kann mehr sagen, warum

"Wissenschaftliche Perspektiven zur Erde: Verbindung zwischen kosmischer Ferne und menschlicher Emotion beleuchtet."

"Neue neurowissenschaftliche Erkenntnisse zu Emotionen bieten Therapeut:innen innovative Ansätze zur Behandlung emotionaler Störungen."

"Wissenschaftliche Erkenntnisse als Wegweiser: Zukunftsorientierte Ansätze im Bildungswesen analysiert"