Die Stadt hört auf die KI – doch keiner kann mehr sagen, warum
Ampeln, Busspuren, Verkehrsströme: Künstliche Intelligenz könnte unsere Städte effizienter machen als jeder menschliche Planer. Aber was geschieht, wenn ihre besten Lösungen für uns unverständlich werden? Es wäre eine stille Revolution des Alltags. Kein spektakulärer Roboter auf dem Marktplatz, kein Science-Fiction-Szenario mit fliegenden Autos. Sondern etwas viel Nüchterneres – und gerade deshalb viel Realeres: weniger Stau am Morgen, flüssigerer Verkehr am Nachmittag, pünktlichere Busse, schnellere Rettungswagen, bessere Luft in dicht bebauten Vierteln. Die Ursache dafür könnte bald immer häufiger dieselbe sein: Künstliche Intelligenz. Schon heute wird KI eingesetzt, um hochkomplexe Systeme zu analysieren, Muster zu erkennen und Abläufe zu optimieren. Im Verkehrswesen scheint das besonders vielversprechend. Denn Städte sind keine geordneten Maschinen. Sie sind lebendige, chaotische Organismen. Tausende Einflüsse wirken gleichzeitig aufeinander ein: Berufsverkehr, Schulwege, Bau...
