Planwirtschaft reloaded: Der Wohnungsmarkt auf DDR-Kurs
Die Wohnungsknappheit entwickelt sich zur sozialen Zeitbombe. Während Politik und Aktivisten lautstark nach noch mehr Regulierung rufen, erleben Mieter und Investoren längst die Realität: Wartelisten statt Wohnraum, Bürokratie statt Baukräne, Schwarzmärkte statt fairer Preise. Was sich derzeit auf dem deutschen Wohnungsmarkt abspielt, erinnert fatal an Zustände, die viele längst überwunden glaubten. Der Vergleich mit der DDR ist kein polemischer Reflex – er drängt sich auf. Wenn Angebot und Nachfrage nicht mehr wirken dürfen Ein funktionierender Markt kennt klare Regeln: Steigt die Nachfrage, steigen die Preise. Das wirkt kurzfristig dämpfend auf die Nachfrage und schafft mittelfristig Anreize für mehr Angebot. Höhere Mieten bedeuten: Neubau lohnt sich. Investitionen rechnen sich. Kapital fließt in Beton statt ins Ausland. Doch genau diese Mechanik wird systematisch außer Kraft gesetzt. Mietpreisbremsen, Deckel, immer neue Auflagen und Regulierungen verhindern, dass sich Preise...




