Deutschlands Weg ins Elend – wie Klimagesetze Wohlstand und Freiheit zerstören

 

 Wie Klimagesetze Wohlstand und Freiheit zerstören

 Deutschland steht an einem Scheideweg. Der eingeschlagene Kurs der Klimagesetzgebung, mit dem Ziel der Klimaneutralität bis 2045, wird von der politischen Klasse weiterhin als moralische Pflicht verkauft. Doch jenseits wohlklingender Sonntagsreden zeichnet sich für immer mehr Bürger ein anderes Bild ab: Dieser Weg führt nicht in eine grüne Zukunft, sondern geradewegs in Deindustrialisierung, Wohlstandsverlust und Freiheitsabbau.

Was einst als „Energiewende“ begann, ist längst zu einem großangelegten gesellschaftlichen Experiment geworden – mit offenem Ausgang, aber absehbar hohem Schaden.

Ein Ziel ohne Bodenhaftung

Die Selbstverpflichtung, binnen weniger Jahrzehnte eine 100-prozentige CO₂-Reduktion zu erreichen, ignoriert wirtschaftliche Realitäten ebenso wie technologische Grenzen. Selbst Stimmen aus der politischen Mitte warnen inzwischen offen davor. Auch die frühere Bundesministerin Kristina Schröder brachte es kürzlich auf den Punkt: Klimaneutralität bis 2045 ist unter den gegebenen Bedingungen nichts anderes als ein Programm zur schleichenden Stilllegung des Industriestandorts Deutschland.

Besonders brisant: Während andere Industrienationen pragmatisch auf Technologieoffenheit setzen, hat Deutschland sich zentrale Optionen freiwillig verboten.

Politisch verbotene Technologien – selbst verschuldete Knappheit

Deutschland verzichtet bewusst auf Lösungen, die Klimaschutz und Wohlstand verbinden könnten:

  • Kernenergie: CO₂-frei, grundlastfähig, bewährt – politisch abgeschaltet.

  • Fracking: Eigene Gasreserven bleiben im Boden, während teures LNG aus Übersee importiert wird.

  • CCS (Carbon Capture and Storage): An Land tabu, auf See teuer und ineffizient.

Das Ergebnis dieser Politik ist paradox: Statt Emissionen effektiv zu senken, steigen die Energiekosten, die Versorgungssicherheit sinkt – und Unternehmen verlagern Produktion und Arbeitsplätze ins Ausland.

Die letzten Prozente kosten alles

Ökonomen wissen seit Jahrzehnten: Die letzten Prozentpunkte eines politischen Zieles sind immer die teuersten. Genau hier liegt der Kern des Problems. Eine dogmatische 100-Prozent-Vorgabe bedeutet nicht nur explodierende Kosten, sondern zwangsläufig auch staatliche Eingriffe in den Alltag der Bürger.

Heizen, Autofahren, Wohnen, Konsum – alles gerät unter Rechtfertigungsdruck. Freiheit wird zum Luxus, den sich nur noch wenige leisten können.

Wohlstand ist kein Nebenziel

In der klimapolitischen Debatte wird ein entscheidender Punkt systematisch verdrängt: Wohlstand ist die Grundlage von sozialer Stabilität, guter Bildung, moderner Gesundheitsversorgung und demokratischer Akzeptanz. Wer ihn leichtfertig aufs Spiel setzt, gefährdet mehr als nur Wirtschaftszahlen.

Die Vorstellung, Klimapolitik stehe über jeder Abwägung, ist nicht nur arrogant – sie ist gefährlich. Gesellschaften akzeptieren keine Politik, die ihren Lebensstandard dauerhaft senkt und dies als moralischen Fortschritt verkauft.

Die große Transformation – ein deutsches Sonderrisiko

Alle etablierten Parteien haben die Erzählung der „großen Transformation“ begeistert übernommen. Besonders bitter ist dabei der Kurs der Union, die einst für wirtschaftliche Vernunft, Technologieoffenheit und Maßhalten stand – und heute oft nur noch abnickt, was als alternativlos präsentiert wird.

Dabei wäre gerade jetzt der Moment für eine ehrliche Kehrtwende:

  • Weg vom 100-Prozent-Absolutismus

  • Hin zu realistischen Zielen

  • Mit Technologie statt Verboten

  • Mit Wachstum statt Verzichtsideologie

Fazit: Umkehr oder Abstieg

Der Weg, den Deutschland derzeit geht, führt nicht in eine bessere Zukunft, sondern in ein selbst verschuldetes Elend. Deindustrialisierung, steigende Preise, sinkende Freiheit – all das ist keine Panikmache, sondern bereits Realität.

Die gute Nachricht: Dieser Kurs ist politisch gemacht – und kann politisch geändert werden. Die schlechte: Dafür braucht es den Mut, unbequeme Wahrheiten auszusprechen. Und zwar jetzt, nicht erst nach dem nächsten Werksschließungsrekord.