Umverteilung bis zum Kollaps: Wer stoppt diesen Kurs?


Warum immer neue Steuern Deutschland auf Entwicklungshilfe-Niveau bringen 


Deutschland war einmal Exportweltmeister, Industriemotor Europas und Garant für solide Staatsfinanzen. Heute häufen sich stillgelegte Werke, verunsicherte Mittelständler und eine Politik, die so tut, als sei Geld eine Naturressource wie Wind oder Sonne – unbegrenzt vorhanden, jederzeit abrufbar.

Doch Geld wächst nicht auf grünen Bäumen. Geld entsteht durch Wertschöpfung. Und genau die gerät zunehmend unter die Räder einer Politik, die Umverteilung für Wirtschaft hält.

Ignoranz an der politischen Spitze


Es sind Momente, die mehr entlarven als jede Statistik. Als der SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf in der Talkshow von Markus Lanz nach den Sozialausgaben gefragt wurde, blieb es still. Die Summe? Unbekannt. Die Dimension? Offenbar auch.

Ähnlich erging es Katharina Dröge von den Grünen. Sozialetat? Rentenausgaben? Bundeshaushalt? Fehlanzeige.

Und auch Heidi Reichinnek, die sich als Stimme der Mieter inszeniert, wusste nicht, wie viele Mietwohnungen es in Deutschland gibt.

Wer ein Land führen will, sollte zumindest grob wissen, wo Milliardenbeträge hinfließen. Doch genau hier beginnt das Problem: Man verteilt Geld, dessen Herkunft und Verwendung man kaum noch überblickt.

500 Sozialleistungen – und keiner zählt richtig mit


Forscher des ifo Institut versuchten jüngst, Ordnung in den Sozialdschungel zu bringen. Ergebnis: Rund 500 verschiedene Sozialleistungen – vielleicht mehr. Eine vollständige Liste existiert nicht einmal.

Ein Staat, der nicht genau weiß, welche Leistungen er auszahlt, gleicht einem Unternehmen ohne Buchhaltung. Das wäre in der Privatwirtschaft ein Insolvenzgrund. Weite polistische Kreise nennen es „soziale Gerechtigkeit“.

Der Mythos vom unbegrenzten Staatshaushalt


Energiewende, Klimaneutralität, globale Förderprogramme, immer neue Transferleistungen – alles gleichzeitig, alles sofort. Finanziert durch Schulden und neue Abgaben.

Die SPD diskutiert bereits zusätzliche Belastungen auf Kapitalerträge und Mieteinnahmen – eine Art Gesundheitsabgabe durch die Hintertür. Die Logik dahinter: Wenn das Geld nicht reicht, holt man sich eben noch mehr.

Doch so entsteht kein Wohlstand. Umverteilung vergrößert den Kuchen nicht. Sie schneidet ihn nur anders auf.

Wohlstand entsteht durch Innovation, Unternehmergeist und Wettbewerbsfähigkeit – nicht durch staatliche Umverteilungsfantasien.

Wenn Ideologie zur Standortgefahr wird 


Ein Gedankenexperiment: Was passiert, wenn Bayern beschließt, noch schneller klimaneutral zu werden als der Bund? Wenn Industrieproduktion durch immer strengere Auflagen und steigende Energiepreise ins Ausland gedrängt wird? Der Freistaat unter Ministerpräsident Markus Söder hat bereits erlebt, wie schnell politische Symbolik ökonomische Realität wird.

Oder Hamburg: Klimaneutral bis 2040. Klingt ambitioniert. Doch was geschieht mit einem Hafen, wenn Energiepreise explodieren und Wettbewerber in Asien oder Amerika günstiger produzieren?

Und Baden-Württemberg? Das Herz der Automobilindustrie. Wenn das Verbrenner-Aus ideologisch beschleunigt wird, trifft es nicht nur Konzerne, sondern ganze Zulieferketten, Handwerksbetriebe und Familienunternehmen.

Am Ende steht vielleicht ein moralisch reines Gewissen – aber ein leerer Staatshaushalt.

Vom Nettozahler zu einem Bittsteller?


Seit Corona hat sich ein gefährlicher Glaube verfestigt: Der Staat richtet alles. Er rettet Unternehmen, finanziert Transformation, gleicht Verluste aus.

Doch der Staat kann nur verteilen, was zuvor erwirtschaftet wurde. Wenn Produktion abwandert, Steuereinnahmen sinken und Investitionen ausbleiben, wird auch der Sozialstaat brüchig.

Die bittere Pointe:
 Wer heute glaubt, immer höhere Steuern und noch mehr Umverteilung seien der Weg zu „mehr Gerechtigkeit“,
könnte morgen feststellen, dass es nichts mehr zu verteilen gibt.

Dann wird aus dem einstigen Exportgiganten ein Land, das selbst Unterstützung benötigt.

Die entscheidende Frage


Wollen wir ein Land sein, das Innovation fördert, Unternehmen entlastet und Leistung belohnt?

Oder eines, das seine produktiven Kräfte durch immer neue Abgaben stranguliert – im festen Glauben, moralische Ambitionen ersetzten ökonomische Realität?

Ein Staat wird nicht reich durch Umverteilung. Er wird reich durch Wertschöpfung. Vergisst er das, verliert er beides: Wohlstand und Handlungsspielraum.

Und dann braucht nicht mehr Afrika Entwicklungshilfe von Deutschland – sondern Deutschland Hilfe von anderen.






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